Chinesische Schulungen.

  • 16.07.2014

  • Während meiner Zeit im Aufbau eines deutsch-chinesischen Joint Ventures führte ich selbst mit chinesischen Kollegen technische Schulungen durch. 

    Die zu schulenden Chinesen waren allesamt vom chinesischen Joint-Venture-Partner entsandt worden und zuvor in dessen Herstellung tätig. Es gab von chinesischer Seite genaue Vorgaben, wer in welchem Feld auszubilden sei. Auch, wenn sich im Rahmen der Ausbildung zeigte, dass einige Qualitäten möglicherweise in anderen Feldern besser gelagert waren, war hier keine Änderung möglich.

    Die deutschen Ausbilder, selbst seit langen Jahren Meister in den entsprechenden technischen Gebieten, bemerkten selbst die andere Lerngeschwindigkeit der Chinesen. Sie hatten meist einfach gebildete Arbeiter vor sich, die kein Englisch beherrschten.

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    Chinesische Prüfungssituation.

  • Annika Gradert
  • 14.07.2014

  • Ein westlicher Gastprofessor war bereits seit einigen Jahren an einer chinesischen Universität in seinem Fach tätig. Wieder einmal ging es zu dieser Zeit des Jahres auf die Prüfungen zu, und der Professor war in Nöten:

    Einer seiner Studenten war zwar der Sohn eines örtlichen Parteikaders und hatte somit einen gewissen, zwar unsichtbaren, aber doch jedermann deutlich klaren Sonderstatus inne - andererseits war es ebenso klar, dass dieser Student ohne fremde Hilfe (auch genannt: Spicken) die Prüfung sicher nicht bestehen würde. Dies wiederum widersprach nun klar den weltweit generell gültigen Prüfungsregeln.

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    Chinesische Personalerin.

  • 13.07.2014

  • Nun, genau genommen handelt es sich dabei um eine deutsche Dame, die ich in ihrem Hochsitz eines deutschen Unternehmens traf, aufgrund meiner Initiativbewerbung beim deutschen Geschäftsführer.

    "Ja, ich habe selbst einige Zeit in Asien verbracht und kenne die Mentalität dort. Dennoch mussten wir uns mit diesem Unternehmen zwischenzeitlich aus dem dortigen Markt zurückziehen, es hat nicht geklappt. Nun sind wir wieder dabei, uns dort einzubringen und suchen dafür deutsche Unterstützung - Sie hatten sich ja auf die Position beworben?" - "Nein, ich hatte Ihrem Geschäftsführer eine Initiativbewerbung zukommen lassen, und daraufhin wurde ich zu diesem Gespräch eingeladen." - "Ach so?" Die Dame blätterte etwas irritiert in ihren Unterlagen. "Ähm, erzählen Sie mir von sich!"

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    Chinesische Staatsbürgerschaft.

  • 13.07.2014

  • Als Deutscher ist man möglicherweise gut beraten, seine ureigene, von Geburt im Teutonenblut vererbte Staatsbürgerschaft beizubehalten, da sie eine der freizügigsten Bewegungs- und Reise-möglichkeiten auf diesem Globus gewährleistet.

    Für China benötigt man allerdings stets ein Visum, persönlich bei Konsulat oder Botschaft zu beantragen, mit Eilgebühr bei Abholung am gleichen Tag. Eine sicherlich hervorragend laufende Einnahmequelle für die Volksrepublik China.

     

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